Einsteiger für Einsteiger: Present, Past und Future

Grundlage für eine solide und flüssige englische Kommunikation ist die korrekte Beherrschung der Grammatik. Hier gibt es natürlich viele Bereiche und Details, die beachtet und richtig angewandt werden müssen, doch absolut fundamental ist die fehlerfreie Benutzung der wichtigsten Zeitformen: Präsens, Vergangenheit und Futur. In diesem Artikel wollen wir Ihnen diese bedeutenden Basisbegriffe der englischen Grammatik erläutern, um Ihnen das Lernen der englischen Sprache zu erleichtern.

Einsteiger für Einsteiger: Present, Past und Future, mit Wlingua

By: Chris

Das Präsens: „Present Simple“ und „Present Continuous“

Allgemein gesprochen wird das Präsens verwendet, um Sachverhalte zu beschreiben, die in der Gegenwart stattfinden. Im Englischen gibt es noch eine weitere Differenzierung, nämlich hinsichtlich Handlungen, die dauerhaft oder langfristig stattfinden (hier wird das „present simple“ benutzt) oder solchen, die gerade in einem bestimmten Moment passieren (in diesem Fall ist das „present continuous“ zu verwenden).

Wir wollen Ihnen nun einige englische Beispiele präsentieren, anhand derer Sie dieses Prinzip schnell verstehen können:

I have a large family“ („Ich habe eine große Familie“) bezeichnet einen allgemeinen, dauerhaften Zustand und wird daher im „present simple“ gebildet. „I’m having a delicious meal“ („Ich esse gerade eine leckere Mahlzeit“) hingegen drückt aus, dass Sie in einem bestimmten Moment eine Mahlzeit zu sich nehmen und erfordert demgemäß das „present continuous“.

Achtung: Wenn Sie einen Gedanken ausdrücken möchten, den Sie in einem bestimmten Moment haben, z.B. „I think you are wrong“ („Ich denke, Sie liegen falsch“), so erfolgt dies ebenfalls im present simple.

Die Vergangenheitsform: „Past Simple“, „Present Perfect“ und „Past Perfect“

Genau wie im Deutschen teilt sich die beschreibende englische Vergangenheitsform in drei Elemente auf. Einerseits gibt es das „past simple“, vergleichbar mit dem deutschen Präteritum, welches Handlungen und Zustände beschreibt, die als abgeschlossen in der Vergangenheit verortet werden. Andererseits existiert das „present perfect“, zu vergleichen mit dem deutschen Perfekt, das solche Vorkommnisse beschreibt, die noch einen relevanten Bezug zur Gegenwart besitzen. Zuletzt werden wir uns um das „past perfect“, im Deutschen das Plusquamperfekt, bemühen, welches vergangene Geschehnisse, die vor einem anderen Punkt in der Vergangenheit liegen, beschreibt.

Es folgen nun einige Beispiele, um diese Unterscheidungen zu verdeutlichen.

Wenn Sie über jemanden sagen „He was a good man“ („Er war ein guter Mann“), implizieren Sie damit, dass er verstorben ist und nicht mehr existiert, denn Sie haben ja das „past simple“ benutzt.  Mit der Aussage „Has has been a good man“ bringen Sie zum Ausdruck, dass derjenige seit einiger Zeit und bis jetzt hilfreich, nett oder anderweitig gut zu Ihnen war und immer noch ist. „He had been a good man“ wiederum können Sie nur dann benutzen, wenn Sie noch eine weitere Referenz zur Vergangenheit einfügen, z.B. „He had been a good man before he became an alcoholic“ („Er war ein guter Mann, bevor er zum Alkoholiker wurde“), und sagen damit aus, dass jemand bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit gut war und es seitdem nicht mehr ist.

Die aus dem Abschnitt über das Präsens noch bekannte „continuous“-Form kann im Übrigen auch bei allen drei Vergangenheitsformen zur Anwendung kommen. Auch in den „past tenses“ bringen Sie so zum Ausdruck, dass etwas in einem bestimmten Moment geschieht, beispielsweise „He was being chased by the police then“ („Er wurde in diesem Moment von der Polizei verfolgt“) oder „I’ve been waiting for you for an hour“ („Ich warte seit einer Stunde auf dich“) oder „We had been convinced of it before she talked us out of it“ („Wir waren davon überzeugt gewesen, bevor Sie es uns ausredete“).

Einsteiger für Einsteiger: Present, Past und Future, Mit Wlingua

By: JD

Das Futur: „Simple Future“ und „Future Perfect“

Auch hinsichtlich der Futurform ähneln sich die grammatischen Konstruktionen im Deutschen und im Englischen. Mit dem „simple future“ drücken Sie aus, dass eine bestimmte Handlung in der Zukunft passieren wird; mit dem „future perfect“ machen Sie deutlich, dass etwas an einem bestimmten Punkt in der Zukunft bereits geschehen sein wird.

Das „simple future“ im Englischen bilden Sie mit den Hilfsverben „going to“ und „will“. „Going to“ bringt einen Plan oder eine Absicht zum Ausdruck, z.B. „I’m going to go to college next year“ („Ich will nächstes Jahr studieren gehen“). Mit dem Hilfsverb „will“ beschreiben Sie einen als gewiss angesehenen Vorgang außerhalb Ihres Einflusses, beispielsweise „It will rain tomorrow“ („Morgen wird es regnen“). Das „future perfect“ können Sie ebenfalls mit beiden englischen Hilfsverben bilden: „You will/you are going to have received your prize by this time next year“ („In einem Jahr werden Sie Ihren Gewinn erhalten haben“).

Auch die „continuous“-Form kann hier Anwendung finden, etwa bei „You will be cleaning your room when I come home later“ („Wenn ich später heimkomme, wirst du gerade dein Zimmer sauber machen“).

Wenn Sie diese Grammatiklektionen verinnerlicht haben, sind Sie schon einen großen Schritt weiter auf Ihrer Reise zu einem verhandlungssicheren Englisch. Haben Sie noch weitere Fragen oder Anregungen? Dann hinterlassen Sie uns doch einen Kommentar! Ansonsten empfehlen wir Ihnen einen Besuch auf einer anderen Grammatiklektion unseres Blogs bei  der relevanten Wikipedia-Seite, wo Sie noch weitere Informationen zur Zeitenbildung im Englischen finden können.